23. Juni 2015
Ich sehe was, was du nicht siehst – PDF mit "Chrome"-Dekor
Gestern kam eine Kollegin zu mir und wunderte sich über die Darstellung eines PDFs, das wir auf unserer Website zur Information für unsere Kunden bereithalten. Das schöne Titelbild des Prospekts war zweigeteilt in einen hellen und einen dunklen Bereich. Sollten wir versehentlich ein fehlerhaftes PDF auf unseren Server geladen haben?
Einige eilige Klicks auf verschiedenen PCs später konnten wir aufatmen. Die PDF-Darstellung war so, wie es der gedruckte Prospekt erwarten ließ – nur nicht auf dem Rechner der Kollegin. Der präsentierte das PDF penetrant mit einem „Sonnenstreifen“-Dekor. Nicht, wenn wir die Datei auf dem Desktop speicherten und von dort öffneten. Aber immer beim schnellen Doppelklick auf den Link in der Email, die wir an die Kunden verschickt hatten.
Des Rätsels Lösung: Die Kollegin hatte Googles Chrome als Standard-Browser eingerichtet. Und Chrome verwendet – jetzt wissen wir's auch – zur PDF-Darstellung im Browserfenster nicht den Reader von Adobe, sondern ein eigenes Zusatzprogramm, das offensichtlich die Transparenzen nicht korrekt darstellt.
So weit, so schlecht. Denn gut 27 Prozent der Surfer in Deutschland sind inzwischen mit Chrome unterwegs, und weltweit nutzt inzwischen jeder Zweite diesen Browser.
Also bleibt uns nichts Anderes übrig, als das PDF so zu optimieren, dass auch Chrome auf seinen Dekorstreifen verzichtet.
