4. Mai 2017
Go-Live der neuen INIT-Website
Nach einjähriger Projektlaufzeit wurde heute die neue INIT-Website publiziert. Der ganz in grün und weiß gehaltene Internet-Auftritt des Karlsruher Technologie-Konzerns bietet den Nutzern eine ausgewogene, ansprechende Mischung aus Texten und Bildern. Die übersichtliche Navigationsstruktur erleichtert die Orientierung, wesentliche Projekt-Kennzahlen und Lösungsangebote sind schnell gefunden. Die neue Homepage passt sich jetzt automatisch an die Bildschirme von Smartphone, Tablets, Notebooks und Desktop-PCs an. Komfortable Tools für die Vorauswahl der Inhalte erweitern die Usability der Website.
Umgesetzt wurde das Projekt von der Ettlinger Agentur Netzbewegung zusammen mit dem INIT-Marketing. Basis der neuen Website ist ein TYPO3-Redaktionssystem, in das die Mitarbeiter mittels Schulung eingearbeitet wurden. Das INIT-Grafikteam hat das Projekt insbesondere während der Ausarbeitung des Layouts sowie durch Bilder und Infografiken unterstützt. Dabei spielte der in den vergangenen Jahren durch Shootings und Stockfotos erweiterte Bilderfundus eine wichtige Rolle. Mit dem Relaunch ist nun der letzte essenzielle Baustein der INIT-Markenkommunikation ins aktuelle Corporate Design gebracht.
4. September 2016
Isodontia mexicana: eine amerikanische Grabwespenart in Wiesloch
Ende September 2015 beobachtete ich eine schwarze
Wespe mit gestieltem Hinterleib an unserem Balkongeländer. Es
handelte sich unverkennbar um einen große Grabwespe, die ich nicht kannte.
Nach einigen Beobachtungen stellte sich heraus, dass das Tier im inneren
Hohlraum des Geländers ein Nest anlegte, das es mit Heuschrecken
verproviantierte. Zwei gelähmte Exemplare der Südlichen Eichenschrecke
waren offensichtlich zu groß für die Bohrung gewesen. Sie blieben über
Tage im Wasserablauf des Balkons direkt unter dem Nesteingang liegen. Leider gelang es mir nicht, die Wespe selbst zu
fotografieren.
Um welche Art handelte es sich nun? Das Studium meines
Grabwespen-Bestimmungsbuchs (Rolf Witt: Wespen beobachten, bestimmen,
Naturbuch Verlag 1998) brachte keine Klärung. Das
Fahndungsraster (große, schwarze, hypogäisch nistende, Heuschrecken
eintragende Grabwespenart mit gestieltem Abdomen, noch spät im Jahr aktiv)
lief erstaunlicherweise ins Leere. Warum?
Eine Google-Abfrage brachte die Lösung: Weil diese Art zum Zeitpunkt
der Erstellung des Buchs in Mitteleuropa noch nicht beobachtet worden
war. Es handelte sich eindeutig um ein Weibchen des Stahlblauen
Grillenjägers (Isodontia mexicana, Saussure 1867), eine Art, die 1997
in Tübingen erstmals in Deutschland entdeckt wurde.
10. Juli 2016
InDesign-Templates fürs Unternehmen: fünf Features für effiziente Workflows
Inhouse-Werbung versus externe Dienstleister: bei dieser prinzipiellen Frage zur Produktion von Marketingmaterialen entscheiden sich viele Unternehmen für einem Mittelweg. Schlüsselelemente des Corporate Designs (CD) wie Logos, Key-Visuals, Image-Bilder und InDesign-Templates liefert eine Agentur. Auf dieser professionellen Basis kann das Alltagsgeschäft dann kostengünstig und schnell hausintern abgewickelt werden.
Was in der Theorie nach einer erfolgsversprechende Arbeitsteilung aussieht, birgt in der praktischen Umsetzung erhebliche Fallstricke. Wesentliche InDesign-Funktionen, die die Mengen-Produktion standardisierter Dokumente enorm erleichtern, spielen im hektischen Agentur-Alltag meist keine Rolle. Hier liegt der Fokus eindeutig auf der schnellen, kostengünstigen und gefälligen Umsetzung des Kundenauftrags. Besondere Features verursachen nur zusätzlichen Aufwand. Wünscht der Kunde sie nicht explizit, werden sie nicht geliefert. Wenn Sie das Potenzial von InDesign zur Produktion von Marketingmaterialen im Unternehmen tatsächlich professionell ausschöpfen wollen, sollten Sie auf folgende fünf Features achten:
22. April 2016
INIT CD-Manual erschienen
Die Erneuerung des Corporate Designs (CD) eines
Unternehmens ist ein umfassendes und teures Projekt. Das war auch bei
der INIT so. Der CD-Manual, den die betreuende Agentur im Angebot hatte,
fiel diesen Umstand zum Opfer: „nice to have“, aber aus Budgetgründen
nicht realisiert. Als sich mit
fortschreitender CD-Umsetzung zeigte, dass eine verlässliche und kompakte „Bedienungsanleitung“
für den Firmenauftritt eben doch nötig ist, habe ich mich an die Arbeit
gemacht. Vergangene Woche wurde der INIT CD-Manual vorgestellt.
Der ersten Teil definiert die Grundelemente des
CDs: Logo, Schriften, Corporate Wording, Grafikkonzept mit Farbwelt und
Gestaltungsmodulen sowie das Bildkonzept. Der zweite Teil zeigt Beispiele aus
verschiedenen Anwendungsbereichen: Geschäftsausstattung, Marketing-, HR- und
IR-Kommunikation, Präsentationen, Messebau.
8. November 2015
Konzert Nik Bärtsch & Mobile Extended
Der Schweizer Komponist und Pianist Nik Bärtsch gastierte bereits 2014 bei Enjoy Jazz (Video hier). Gestern zelebrierte er zusammen mit seiner Formation MOBILE EXTENDED eine ganze Nacht hindurch ein Konzert im Advanced Training Centre des European Molecular Biology Laboratory (EMBL) in Heidelberg. Musik, visuelle Effekte und Architektur verbanden sich aufs Beste zu einem außergewöhnlichen Event.
Der von der Doppelhelix-Struktur der DNA inspirierte Rundbau erwies sich als kongenialer Partner für diesen musikalischen Marathon. Das Zentrum des Geschehens lag im zentralen, 30 Meter hohen, runden Atrium des Gebäudes. Hier spielten die Musiker auf der Bühne, hier hingen die Segel, auf denen die Projektionen zu sehen waren. Die Besucher konnten das Geschehen auf Stühlen im Foyer verfolgen. Oder sie wandelten dabei auf den zwei Aufgängen, die sich am Rand des Atriums stufenlos in die Höhe winden und über drei Stege miteinander verbunden sind. Gerade dort eröffneten sich den Gästen immer wieder neue reizvolle Perspektiven auf Musiker und Visuals (weitere Bilder hier). Auf den Plattformen vor den Büroeinheiten, die sich rings um das Atrium Segment für Segment in die Höhe schrauben, fanden sich sogar Lounge-Sessel, Matratzen und Sitzsäcke, auf denen man die magischen Soundskulpturen der Künstler höchst entspannt die Nacht hindurch genießen konnte.
Der von der Doppelhelix-Struktur der DNA inspirierte Rundbau erwies sich als kongenialer Partner für diesen musikalischen Marathon. Das Zentrum des Geschehens lag im zentralen, 30 Meter hohen, runden Atrium des Gebäudes. Hier spielten die Musiker auf der Bühne, hier hingen die Segel, auf denen die Projektionen zu sehen waren. Die Besucher konnten das Geschehen auf Stühlen im Foyer verfolgen. Oder sie wandelten dabei auf den zwei Aufgängen, die sich am Rand des Atriums stufenlos in die Höhe winden und über drei Stege miteinander verbunden sind. Gerade dort eröffneten sich den Gästen immer wieder neue reizvolle Perspektiven auf Musiker und Visuals (weitere Bilder hier). Auf den Plattformen vor den Büroeinheiten, die sich rings um das Atrium Segment für Segment in die Höhe schrauben, fanden sich sogar Lounge-Sessel, Matratzen und Sitzsäcke, auf denen man die magischen Soundskulpturen der Künstler höchst entspannt die Nacht hindurch genießen konnte.
16. Oktober 2015
Mensaaufsicht: Eltern-Engagement und Solidarität
Heute habe ich eineinhalb Stunden Aufsichtsdienst in der Mensa der Schule unserer Kinder gemacht. Als vor Jahren in der Schulkonferenz über die Einrichtung einer Mensa beraten wurde, haben sich die Eltern grundsätzlich dazu verpflichtet, das Projekt durch solche Aufsichtsdienste zu unterstützen. An den Öffnungstagen sollen immer zwei Eltern anwesend sein, um bei Streitereien oder anderen Problemen eingreifen zu können. Da meine Kinder die Mensa nutzen, bringe mich hier gern ein. Manche Eltern, die darauf angewiesen sind, dass ihre Kinder dort versorgt werden, können das aus beruflichen Gründen nicht. Es beteiligen sich auch Eltern, deren Kinder nicht in der Mensa essen, sondern zu Hause.
Unsere Schulen sind vielfach auf die tätige Mithilfe der Eltern angewiesen. Besuche von Zoos und Theateraufführungen, Termine bei Verkehrsschulen und Wandertage könnten ohne ihren Einsatz als Aufsichtpersonen oft nicht stattfinden. Eltern renovieren Klassenzimmer und unterstützen Anschaffungen mit Verkaufsaktionen bei Schulfesten und Elternabenden. Sie bereiten die Klassenpflegschafts-Treffen vor, informieren per Email über aktuelle Entwicklungen, fördern das Klassenklima durch kreativen Input für Feiern und Feste und organisieren kleine Aufmerksamkeiten für die KlassenlehrerInnen.
10. September 2015
Wildes Erbe bei Hausschweinen – Genetiker staunen über komplizierte Realität
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| Schweineweide im Wald | Les Très Riches Heures du duc de Berry: Novembre |
9. September 2015
Warum mein Ex-Chef gern an GG zurückdenkt
Als ich 2001 beim Berliner Schulbuchverlag Cornelsen meinen Job als Kreationer antrat, bekam ich am ersten Tag ein Token. Überraschenderweise wurde mir „GG“ als Kürzel zugewiesen, nicht „GLJ“ oder eine andere Drei-Zeichen-Kombination wie sonst üblich. Gut , dachte ich, das erspart mir vielleicht den einen oder anderen Hinweis darauf, dass mein Name nicht mit „ck“ geschrieben wird.
Inzwischen bin ich schon vier Jahre nicht mehr bei Cornelsen. Neulich schickte mir mein Ex-Chef das Foto eines Graffitis mit meinem Token. Offensichtlich hat er mich noch in guter Erinnerung.
Auch ich denke gern an die Jahre in der Werbeabteilung in Berlin-Wilmersdorf. Hier lernte ich die hohen Qualitätsstandards eines Schulbuchverlags und die Vorzüge eines stringenten Corporate Designs kennen. Und ich fand ich neben dem Alltagsgeschäft – der Werbung für Biologie-, Chemie- und Physik-Schulbücher – Freiräume, mich als Grafik-Designer weiterzuentwickeln. Dem Verlag bescherte das kreativ gestaltete Prospekte, Flyer und Poster mit professionellen Grafiken und Bildmontagen. Mein Team profitierte davon, weil sich die von mir optimierten InDesign- und Photoshop-Templates effizient anwenden ließen.
23. Juni 2015
Ich sehe was, was du nicht siehst – PDF mit "Chrome"-Dekor
Gestern kam eine Kollegin zu mir und wunderte sich über die Darstellung eines PDFs, das wir auf unserer Website zur Information für unsere Kunden bereithalten. Das schöne Titelbild des Prospekts war zweigeteilt in einen hellen und einen dunklen Bereich. Sollten wir versehentlich ein fehlerhaftes PDF auf unseren Server geladen haben?
Einige eilige Klicks auf verschiedenen PCs später konnten wir aufatmen. Die PDF-Darstellung war so, wie es der gedruckte Prospekt erwarten ließ – nur nicht auf dem Rechner der Kollegin. Der präsentierte das PDF penetrant mit einem „Sonnenstreifen“-Dekor. Nicht, wenn wir die Datei auf dem Desktop speicherten und von dort öffneten. Aber immer beim schnellen Doppelklick auf den Link in der Email, die wir an die Kunden verschickt hatten.
13. Juni 2015
Kindergeburtstag bei der KIKUSCH
Die KIKUSCH Kinder- und Jugendkunstschule in Walldorf bietet an, den Kindergeburtstag zusammen mit einer Pädagogin als Kunst-Event zu feiern. Wir haben's ausprobiert und können es wärmstens empfehlen. Mit dem Thema "Comic goes Pop Art" konnten alle Kinder etwas anfangen, und nach drei kurzweiligen Stunden konnte jedes sein eigenes Kunstwerk mit nach Hause nehmen.
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